Patenkindbesuch in Ecuador 2/5

Nach vier Tagen Aufenthalt in Loja ist dann endlich der lang ersehnte Tag meines Patenkindbesuches gekommen. Um 8 Uhr wurde ich dann von einem Plan-Mitarbeiter und einer Mitarbeiterin bei meinem Hotel in Loja mit einem Plan-Geländewagen abgeholt.
Von Loja ging es -wie einige Tage vorher mit dem Taxi- wieder an den faszinierende Naturlandschaften vorbei. Nach über eine Stunde Fahrt kamen wir dann an einem (anderen als zuvor besuchen) Plan-Büro vorbei. Dort wurde Traf ich auf sehr viele Plan-Mitarbeiter die alle ihrer Arbeit nachgingen. Denoch hatten alle für mich Zeit, wo mir das Plan-Gebäude mit all den Nutzungsräumen und Projekten näher gebracht wurde. Auch über das Leben meines Patenkindes wurde mir viel neues berichtet.
Kurze Zeit später ging die Fahrt weiter auf geteerten Straßen. Unterwegs traffen wir immer wieder auf Bergbauern die auf verschiedensten Arten versuchten zu überleben. Was man deutlich bemerkt, ist, dass diese Menschen oft keine Möglichkeit haben überhaupt in die Zivilation zu kommen und nur zu Fuss unterwegs sind oder auch auf einen Esel angewiesen sind. Irgendwann befuhren wir einen aus Staub und Fels bestehenden Weg. Gut das wir mit einem Geländewagen fuhren!
Gegen Vormittag sind wir nun an der ersten Schule angekommen. Von dort holten wir nach kurzen Aufenthalt mein Patenkind ab: Endlich lernte ich ihn persönlich kennen! Mein erster Eindruck ist, er ist ruhig und lerneifrieg.
Während der Fahrt zur zweiten Schule (gehört Plan International) stellten wir uns die ersten Fragen und hörten gegenseitig interessante Antworten. Die Plan-Mitarbeiterin unterstützte uns dabei -wenn notwendig- bei der Übersetzung. Kaum in der zweiten Schule angekommen (ein Sportplatz mit einem Schulgebäude), wurden wir auch schon erwartet und ich wie ein Staatsgast von der ganzen Schule empfangen.
Am Eingang des Klassenzimmers Bienvenido in bunter Schrift. Im Raum auf einer Tafel ganz groß Senior Mathias geschrieben. Die Direktorin und Lehrerin begrüßt mich als allererstes, daraufhin die Klasse. Ich durfte an einen in etwa der Mitte aufgestellten Tisch mit den Plan-Mitarbeitern und dem Patenkind Platz nehmen. Jetzt wurden wir, während einer Ansprache, mit Südfrüchten und Getränken reichlich bewirtet. Die Ansprache der Direktorin war sehr persönlich und mit vielen Danksagungen, dass man den Kindern eine Zukunft gibt. Uns kamen auch fast die tränen. Zwischen den Reden führten mir Schüler und Schülerinnen -in u.a. orangenen Trachten- der Schule mir unbekannte Tänze und lateinamerikanische Musikstücke vor.
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