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>> Aktion & Projekt  >> Ecuador-Reisebericht  >> 18. Abschlussworte 

Abschlussworte für Reise-Interessierte

 

Eine Rucksack-Rundreise durch Ecuador bietet viel Neues. Menschen mit indianischen und spanischen Wurzeln und Kulturen. Sehr prägend sind die heute noch von den Inkas und damaligen Spaniern vorhandenen Lebensweisen, wie diese seit hunderten Jahren in Mischform praktiziert wird. Das zeigt sich unter anderen an den aus „Lehm“ gebauten Hütten, bunten Trachten, indianischen Sprachen und katholischen Glauben. In sehr vielen Städten befinden sich kolonialische (Gottes-) Häuser (Tipp: Zaruma, Cuenca).
In Ecuador hat die Familie die größte Wichtigkeit! Der Kapitalismus -im Vergleich zu Deutschland- nimmt man so gut wie gar nicht wahr. Es gibt dort so gut wie keine Supermärkte, sondern „nur“ „Tante-Ema-Läden“. Exotische Südfrüchte und Gemüse gibt es so gut wie überall, Süßwaren sind dagegen kaum zum bekommen. Die hygienischen Bedingungen sind beispielsweise bei Lebensmittel (mitteleuropäisch gesehen) zumeist mangelhaft. Lebensmittel-Erkrankungen lassen sich aber durch abkochen, Schalenobst und Verschluss der Trinkwasserflasche vermeiden.
In Ecuador erlebt ein Globetrotter (Normal-Touristen deutlich weniger) sehr viele Abenteuer. Diese „Abenteuer“ gehören für Einheimische zum Alltag, für Rucksackreisende jedoch können diese Abenteuer ein richtiges Erlebnis sein. Das fängt an mit Busfahrten, wo Buse rasend auf nicht geteerten Straßen und knapp vorbei an tiefen Schluchten fahren und geht weiter durch Dschungeltouren. Garantiert ist eine Vielfalt auf kleinsten Raum: Pflanzen, Tiere und Naturlandschaften (vorwiegend im Süden). In den Anden sind die Sonneneinstrahlungen besonders hoch und hohe Luftdruckunterschiede -je nach Höhe- können auftreten. An der Küste sind die Menschen lockerer und nicht so sehr traditionel eingestellt (im Gegensatz zu den Andenbewohnern), dafür kann aber die Luftfeuchtigkeit für manchen unerträglich sein. Im Oriente (Teil-Amazonasdschungel) kommt es darauf an wohin man geht: Von den Ost-Anden kommend in das Land hinein sind schon ursprüngliche Urwälder-Flächen wegen der Ölförderung gefällt und beraubt worden. Kommt man aber tiefer in das Land (Richtung Peru/Brasilien) kann man in den Naturschutzreservaten tiefer Dschungelwanderungen unternehmen, auf Dschungel-Indianer (die sich von der Lebensweise Ecuador losgelöst haben) treffen und in einer der Sumpfgebiete Kanufahrten unternehmen. Hierbei kann man sehr viele (auch seltene) Tiere und Pflanzen begutachten. In den Naturreservaten (interessanteste Gebiete) ist offiziell eine Gelbfieberimpfung Pflicht, wird aber nicht immer kontrolliert. Der Nord-Osten Ecuadors (inklusiv Busfahrten in diesen Regionen) ist wegen der Gefahr vor Entführungen durch schwer bewaffnete Guerillas zu meiden.


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