14. Fahrt von den Anden bis zur Küste

Die Busfahrt zwischen Alausi und Guayaquil war sehr abenteuerlich und aufschlussreich. Hier erlebte ich verschiedenste Landschafts- und Lebensformen der dort lebenden Menschen. Beginnend von den vegetationsfeindlichen Anden mit dessen zahlreichen Gebirgsketten ging es über zahlreiche Kurven ins schwüle Küstenland. In den Anden war die Temperatur noch erträglich; Richtung Küste nahmen zwar die Sonnenstrahlen etwas ab, aber die Temperatur im Zusammenhang mit der Luftfeuchtigkeit wurde zeitweise unerträglich. Hinzu kam noch das der Bus JEDEN mitnahm, überall hielt und der Bus einfach überfüllt war. Am Fuß der Anden nahm immer mehr die Vegetation zu bis es dicht bewachsene „Wälder“ waren. Hier begangen auch die Anbaugebiete von beispielsweise Bananen der Kleinbauern am Andenrand und in der Küstenregion der „Großbauern“. Nach den Plantagen wurden die -in den Anden noch vereinzelten- Gebäude und Hütten immer dichter, auch die Märkte nahmen deutlich zu.
Die Menschen wurden Richtung Küste immer lockerer und offener. Eine gute Stunde vor Guayaquil sah ich die Anden nur noch von weitem. Jetzt war nur noch alles Eben, wohin man auch schaut.
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